Fantastische Aussichten? – Canoo zeigt einen Camper im Zukunfts-Look

“Zukunft ist immer!”, sagen wir bei Zukunft Caravaning gerne. Und in diesem Artikel beschäftigen wir uns mit einem spacigen Campermodell, dass schon bald in Serie gehen kann. Das Fahrzeug erinnert nicht nur knuffig an einen VW Bulli, sondern ist ein E-Stromer der besonderen Art. Ist das noch Science-Fiction, oder holt uns die Zukunft auch im Caravaning schneller ein, als es sich John Doe vorstellen kann?

Canoo mit Sitz in den USA baut Fahrzeuge die pfiffige Detaillösungen zeigen und nach dem Willen der Firmengründer ganz einfach für verschiedene Zielgruppen angepasst werden können. Die Idee dahinter: Modulare Bauweise.

Die Idee könnte tatsächlich funktionieren

Die Idee könnte funktionieren, schließlich wurde das Unternehmen von zwei ausgewiesenen Experten im Automobilbereich gegründet. Ulrich Kranz entwickelte für BMW unter anderem den i3. Stefan Krause war vormals Finanzvorstand ebenfalls bei BMW.

BMW-Experten haben das StartUp gegründet

Die zwei ausgewiesenen Fachkenner haben sich nun also zusammen getan, um mit der Marke “Canoo” Fahrzeuge zu entwickeln, die auf einer einfachen Basis in einer Skateboard-Architektur vielfältige Aufbauten nutzen können. Zudem werden die Fahrzeuge mit Elektromotoren angetrieben.

Die Firma hat nun ein Pick-Up-Modell vorgestellt, das optisch fasziniert und auf den ersten Blick den Wow-Faktor transportiert. In der Karosserie sind viele Ideen verbaut, die dem Nutzer gleich auf Anhieb gefallen können. So gibt es für den Pick-Up neben dem coolen und funktionalen Dachaufbauten auch einen abschließbaren Kofferraum.

Der Pick-Up bietet interessante Lösungen im Detail. Der abschließbare Kofferraum vorne gehört ebenso dazu, wie die einteilbare Ladefläche. (Foto: Canoo/PR)
Der Pick-Up bietet interessante Lösungen im Detail. Der abschließbare Kofferraum vorne gehört ebenso dazu, wie die einteilbare Ladefläche. (Foto: Canoo/PR)

Die Ladefläche kann mit smarten Wänden längs und quer parzellenartig unterteilt werden. Zudem kann die Ladefläche durch eine Art Slide-Out in Länge und Breite vergrößert werden. Für Handwerker eine interessante Option. Die Länge des Transporters beträgt 4,7 Meter und die Ladefläche ist mit 2 Metern angegeben.

Der “Haben wollen-“Reflex wird ausgelöst

Das Lichtdesign in der sehr knuffigen Karosserie mutet modern an und unterstreicht den zukunftsgerichteten Anspruch des Future-Vans. Bei mehreren Personen lösten die Bilder, die wir ihnen vorgelegt haben, den “Haben wollen”-Reflex aus und wenn man in deren Gesichter geschaut hat, konnte man kindliche Freude sehen.
Ausgehend von der Überlegung, dass es ja auch auf deutschen Straßen mittlerweile sehr stylish anmutende Gefährte gibt, wie die gesamte Mini-Reihe von BMW oder den Nissan Qashqai, Mercedes GLA-Reihe und noch viel mehr… dürfte der Canoo bei europäischen Käufern durchaus gute Chancen besitzen.

Denn wenn es schon ein neues E-Mobil sein soll, dann darf der sicher auch ein bisschen wie ein Fahrzeug direkt aus dem Filmset von “Blade Runner 2049” aussehen, oder?

Im Gelände macht der Canoo eine gute Figur. Das Fahrzeug bietet viele Möglichkeiten für Designer und Zulieferer. (Foto: Canoo/PR)
Im Gelände macht der Canoo eine gute Figur. Das Fahrzeug bietet viele Möglichkeiten für Designer und Zulieferer. (Foto: Canoo/PR)

Der Clou ist natürlich der Camper

Ganz besonders interessant finden wir natürlich die Variante des Canoo mit Camping-Aufbau. Auf der herrlich retro-futuristischen Karosse thront ein aufklappbares Hochdach mit dem man in dem E-Flitzer leicht übernachten kann.

Hier sind den zahlreichen Zubehörherstellern weltweit sicher kaum Grenzen gesetzt, um das Fahrzeug reisemobiltauglich zu machen. Auch Designer dürften an dem Ami aus Kalifornien ihre helle Freude haben.

Magna Steyr garantiert eine hohe Fertigungsqualität

Die Fertigung erfolgt bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik, dessen Zentrale in Graz auch gleichzeitig der größte Produktionsstandort des Unternehmens ist. Magna Steyr entwickelt und produziert dort ausschließlich Fahrzeuge im Auftrag anderer Hersteller. Dabei sind sehr namhafte Unternehmen wie Mercedes-Benz oder BMW und Jaguar.

Der Pick-Up soll 2022 auf die Straße kommen. Das Design ist ein Hingucker. (Foto: Canoo/PR)
Der Pick-Up soll 2022 auf die Straße kommen. Das Design ist ein Hingucker. (Foto: Canoo/PR)

Der Wagen bietet große Chancen für Dritthersteller und Zulieferer

Als ein weiterer Pluspunkt des Canoo könnte sich herausstellen, dass das Kern-Fahrzeug – ähnlich wie ein Windlauf im Caravaning – lediglich in Form eines Skateboards gefertigt wird. Alle anderen Aufbauten können dann völlig individuell von Drittherstellern und Zulieferern aufgesetzt werden.

Modulbauweise, die auch Hyundai überzeugt hat. Gemeinsam mit Canoo ist man eine Kooperation zum Bau eines Skateboard-Car eingegangen.

Modellvarianten bieten eine Reichweite bis zu 450 km

Die Pick-Ups soll es in Motorisierungen für die gewerbliche Anwendung mit bis zu wahnsinnigen 600 PS in der Allradvariante geben. Die Urban-Van-Modelle werden mit deutlich weniger Elektro-Power auskommen. Das reicht aber typischerweise für den durchschnittlichen Stadtbetrieb sicher aus.

Eine Auslieferung des Pick-Ups ist bereits für das Jahr 2022 vorgesehen.

Wann ein Camper des stylishen Canoo in Deutschland verfügbar wird ist noch offen. Zu den möglichen Preisen gibt es ebenso noch keine Auskunft.

Technische Daten können hier als PDF heruntergeladen werden.

Fazit:

Die Zukunft beginnt jeden Tag. Mit dem Canoo und dem Know-How der Firmengründer könnte schon bald ein trendiges Fahrzeug im Caravaning-Bereich auftauchen, das sicher unter den Neueinsteigern oder aber bei technikbegeisterten Menschen großen Anklang finden kann.


Der Artikel ist erschienen bei www.we-love-c.de

Autor: Thomas Schmies


Das ist interessant! Das teile ich!

Die Kommentare sind geschlossen.